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Neue Monatskalender 2015 sind verfügbar!

Die neuen Monatskalender für 2015 sind erschienen und können ab sofort bei Amazon oder anderen Online-Buchhändlern bestellt werden.

Besonders freue mich über den Kalender „Kraft für Deine Seele„, der zusammen mit meiner Frau Enikö Agnes Müringer entstanden ist. Lassen Sie sich inspirieren. Der Monatskalender enthält Impulse, tiefsinnige Gedanken und großartige Naturmotive, die Sie zum Innehalten einladen. Lernen Sie, Ihre Aufmerksamkeit nach innen zu richten, um die Herausforderungen des Lebens leichter zu meistern. Dieser wunderschöne Kalender wird Ihr Leben bereichern, Ihnen Gleichgewicht, innere Stärke, Bewusstsein und Gelassenheit weitergeben. Geben Sie Ihrer Seele Kraft.

Neuseeland bietet die Tradition der Maori, lebhafte Stadtbilder, eine facettenreiche Kultur und Naturschätze. Entdecken Sie das „Land der großen weißen Wolke“ mit ihrer Nord- und Südinsel. Der Kalender „Eine Reise durch Neuseeland“ bietet Ihnen zwölf atemberaubende Motive.

Suchen Sie pure, unberührte Natur? Dann ist der Kalender „Neuseeland – Wunderwelt der Natur“ die richtige Wahl. Kommen Sie mit auf eine Reise zu Neuseelands Naturschätzen. Entdecken Sie tropische Regenwälder, kristallklare Seen, stille Fjordlandschaften und in den Himmel ragende Berge.

Dem Alltag entfliehen, die Natur genießen, Ruhe und Entspannung erleben! Südtirol bezaubert Sie mit unverwechselbaren Berglandschaften, Idylle, atemberaubenden Fernsichten, einsamen Tälern und traditionellen Almhütten. Der Kalender „Sehnsucht nach Südtirol“ nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise durch die zauberhaften Landschaften Südtirols.

Landleben pur! Das Ahrntal zählt zu den ursprünglichsten Alpentälern in Südtirol. Entdecken Sie Tradition und Ursprünglichkeit: Einsame Höfe, historische Burgen und uralte Bergkirchen inmitten von herrlicher Natur. Der Kalender „Schönes Landleben im Ahrntal“ stellt das wunderschöne Tauferer Ahrntal vor.

Kommen Sie mit auf einen Spaziergang am Meer, erleben Sie Deutschlands eindrucksvollste Küste entlang der Ostsee. Atmen Sie auf, fühlen Sie den frischen Küstenwind auf Ihrem Gesicht. Der Kalender „Ostsee – Spaziergang am Meer“ begleitet Sie zu der einzigartigen Boddenlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns, historischen Seebädern, traditionellen Fischerorten und einsamen Strand-Dünen.

Die Ostsee-Region Fischland, Darß und Zingst kann mit einer architektonischen Besonderheit aufwarten:  mit liebevoll gestalteten Haustüren. Die typischen Darßer Haustüren sind Ausdruck der Seefahrervergangenheit und bäuerlichen Tradition. Sie sind heute ein Symbol von Landschaftsverbundenheit und Lebensfreude. Die einzigartigen Motive sind nicht nur dekorativ, sie zeigen oft Symbole zum Schutz des Hauses. Entdecken Sie die farbenfrohen Markenzeichen der Ostsee-Region. Der Kalender „Türen – Meisterwerke aus Fischland, Darß und Zingst“ bietet Ihnen zwölf schöne Motive der einzigartigen Baukunst an der Ostsee.

Ungarn gehört zu Unrecht noch den eher unbekannten Regionen in Zentraleuropa. Entdecken Sie verzauberte Landschaften, traditionelle Reetdachhäuser, barocke Kirchen und den atemberaubenden Plattensee. Der Kalender „Westungarn – Schönheit und Geheimnis“ nimmt Sie mit auf eine Reise zu ursprünglichen Dörfern, dem weltbekannten Balaton und zu prachtvollen Schlössern.

Eine Reise auf der berühmten Panoramastraße des Ring of Kerry gehört zu den schönsten Reiseerlebnissen in Europa. Erleben Sie unberührte Küstenlandschaften, traditionelle Fischerdörfer, Zeugnisse keltischer und frühchristlicher Kultur und lebensfrohe irische Pubs. Der Kalender „Kerry – Irlands rauer Westen“ nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise zu den spektakulärsten Plätzen in Irlands Südwesten.

Legendär, immer wieder faszinierend ist Frankreichs blaue Küste: die Cote d’Azur. Entdecken Sie mondäne Seebäder, wunderschöne Küstenlandschaften, historische Städte und die verträumten Bergdörfer der Seealpen. Der Kalender „Cote d’Azur – Im Licht der blauen Küste“ zeigt ihnen die interessantesten Plätze an Frankreichs beliebtester Küste.

Wegen des großen Erfolges, wurden auch die bereits 2014 erschienenen Kalender wieder für 2015 neu aufgelegt:

Wunderschöne Bilder begleiten Sie auf einer Reise zu Thailands schönsten Regionen: Von den goldglänzenden Palästen Bangkoks, über die alte Königsstadt Sukothai bis nach Chiang Mai im Norden. Südthailand präsentiert seine traumhaften weißen Strände mit kristallklarem Wasser. Der Kalender „Thailand – Traumstrände und Tempel“ nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise zu den schönsten Zielen Thailands.

Der Taunus ist geprägt von einem Mosaik aus ausgedehnten Waldgebieten und alten Kulturlandschaften mit Feldern und Streuobstwiesen. Darin eingebettet liegen kleine Dörfer und malerische Fachwerkorte wie Idstein. Der Kalender „Taunus“ zeigt ihnen das schöne deutsche Mittelgebirge.

Die kleine Insel Bornholm bietet viel Abwechslung: Malerische Fischerdörfer aufgereiht an der Küste, Leuchttürme, schneeweiße Sandstrände, die einmaligen historischen Rundkirchen, bunte Felder und nicht zuletzt eine atemberaubende Natur. Der Kalender „Die Farben Bornholms“ nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise auf die schöne dänische Ostseeinsel.

Die dänische Hauptstadt Kopenhagen ist eine der faszinierendsten Städte Skandinaviens. Die Stadt strahlt farbige Lebensfreude aus. Kopenhagen bietet prächtige Schlösser, schöne Parkanlagen und eine lebendige Altstadt rund um den historischen Hafen. Der Kalender „Kopenhagen“ nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise durch die schöne nordische Hauptstadt.

Eine Geschenkidee für Verliebte – zum Valentinstag, Verlobung, Hochzeit oder als kleine Liebeserklärung. Der Kalender „Mein Herz für Dich“ ist ein Traum für alle Romantiker.

Vom Tischkalender bis zum großformatigen Wandkalender – mit jeweils 12 brillanten Fotos können ihren Arbeitsplatz verschönern, die Termine der Familie koordinieren oder haben ein besonderes Geschenk. Die Kalender 2014 eignen sich für viele Anlässe. Hier finden Sie alle Kalender im Überblick.

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Zitat des Monats: März

Als professioneller Fotograf kümmert es mich nicht, was andere Fotografen denken und tun. Ich fotografiere was mir gefällt, auch wenn es bereits Tausende solcher Fotos gibt. Was zählt ist, dass ich so ein Foto noch nicht gemacht habe und dass es mir gefällt.
(Bill Coster, Tierfotograf)

Das Zitat stammt von Bill Coster, einem weltbekannten Tierfotograf. Genauso gilt dies auch für alle bekannten Sehenswürdigkeiten. Als Beispiel habe ich hier ein Bild vom Eiffelturm bei Nacht gewählt, wahrscheinlich eines der meistfotografierten Motive auf der Welt.

Alleine an dem Frühlingsabend, an dem ich in Paris unterwegs war, entstanden wahrscheinlich noch hunderte oder tausende Bilder dieses Wahrzeichens Frankreichs. Einen ganz neuen noch nie gesehenen Blickwinkel für so ein Motiv zu finden, wird kaum möglich sein. Natürlich gibt es bereits davon perfekte Aufnahmen aus allen Richtungen, zu allen Tages- und Jahreszeiten, in allen internationalen Bildagenturen, auf Postkarten und in Bildbänden. Sind das Gründe dieses Foto nicht zu machen? Nein. Denn für mich war dieser Abend schön und einzigartig. Ich habe lange nach dem besten Standpunkt gesucht, um auch die Pferde vor dem Trocadero in die Bildkomposition mit aufzunehmen und das Bild ausgewogen zu gestalten.

Wenn ich mir vor jeder Aufnahme erst überlegen würde, ob ein Bild potentiell gute Verkaufschancen hat, hätte ich viele tolle Fotos gar nicht erst gemacht.

Aufnahmedaten des Titelbildes: Canon EOS 50D, 17-85 mm, Blende 4, 1/0,8 sec, ISO 400, Datum: 05.Mai 20:50 Uhr

Segelyacht bei der Regatta "Les Voiles de Saint Tropez"

Motivtipp #1: Les Voiles de Saint Tropez

Von Zeit zu Zeit möchte ich Ihnen ab heute in der Rubrik „Motivtipp“ meine fotographischen Lieblingsplätze vorstellen. An diesen Orten habe ich entweder meine schönsten Motive gefunden oder sie sind mir wegen der speziellen Atmosphäre in Erinnerung geblieben. Ich werde dabei immer besonders auf fotographische Aspekte eingehen: Die beste Tages- oder Jahreszeit für Aufnahmen, bestimmte lokale Ereignisse oder gute Standpunkte.  Am Ende der Seite finden Sie immer die genauen Ortsangaben und Koordinaten zur einfachen Ortientierung.

Beginnen möchte ich die Serie mit einem Ort, der als Sehnsuchtsziel  prädestiniert ist: Saint Tropez.  Gerade wenn der Winter wie momentan nur grau und trüb ist, möchten wir uns am liebsten in sonnige Gefilde träumen. Warum also nicht schon mal die nächsten Reiseziele planen?

Für diejenigen unter Ihnen, die – wie ich – von historischen Segelyachten fasziniert sind, habe ich einen tollen Tipp: die „Les Voiles de Saint Tropez“ (die Segel von Saint Tropez) – das jährliche große Treffen klassischer und moderner Yachten am Mittelmeer.

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Vom 28. September bis zum 05. Oktober 2014 findet dieses Jahr die Regatta in dem berühmten Cote d’Azur Ort statt. Für eine Woche kann man die stilvollen klassischen Segelyachten im Hafen und in der Bucht von St. Tropez bewundern.

Die besten Motive habe ich im alten Hafen von St. Tropez gefunden. Hier liegen die schönen Schiffe unmittelbar an der Promenade mit den typischen alten Häusern des historischen Stadtkerns. Hier können Sie die liebevoll gepflegten Yachten mit allen Details aus der Nähe ablichten. Die Crews stört es auch in der Regel gar nicht, wenn man fotografiert, denn das gehört bei so einer prominenten Regatta schließlich dazu.

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Mitgesegelt bin ich bisher noch nicht, aber das – zugegeben nicht ganz billige – Vergnügen ist garantiert der Höhepunkt der maritimen Woche. Nähere Informationen finden Sie zum Beispiel hier.

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Wer zwischendurch genug hat von Booten, kann natürlich durch die hübsche Altstadt bummeln. Leider hat auch in St. Tropez längst der Massentourismus Einzug gehalten. Es ist nicht mehr das verschlafene Fischerdorf der Brigit Bardot aus den frühen Sechziger Jahren. Aber als Fotografien haben wir ja glücklicherweise gelernt „selektiv“ zu sehen und bemerken die japanische Touristengruppe gar nicht.

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Die Promenade am alten Hafen mit den alten Häusern ist im Nachmittagslicht am schönsten beleuchtet (Fotos oben und unten).

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Ende September ist es aber auch schon viel ruhiger und leerer als im Sommer, während die Temperaturen noch ausgesprochen angenehm sind.

Sie können auch Ausflüge in die nahen Bergdörfer unternehmen. Ramatuelle ist so ein typisches, südfranzösisches Dorf, dessen Häuser sich in konzentrischen Kreisen den Hügel hinauf schrauben.

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Das kleine Bergdorf Ramatuelle mit Blick auf die Bucht von Saint Tropez.

Weitere Impressionen von Frankreichs blauen Küste finden Sie in meinem Portfolio Côte d’Azur.

Nachfolgend noch einige Eindrücke von der „Voiles de Saint Tropez“:

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   Adresse: Quai Jean Jaurès, 83990 Saint-Tropez, Frankreich (Provence-Alpes-Côte d’Azur)
   Koordinaten: 43° 16′ N, 6° 38′ O

Blätter mit dem ersten Schnee

Zitat des Monats: Januar

Bei ungünstigen Lichtverhältnissen oder unfotogenen Motiven ist es eine Kunst, nicht auf den Auslöser zu drücken!
Andreas Feininger (1906–1999)

Dieses Zitat des bedeutenden amerikanischen Fotografen Andreas Feininger stammt noch aus einer Zeit der rein analogen Fotografie – zu einer Zeit also, wo jeder Druck auf den Auslöser mindestens einen zweistelligen Centbetrag kostete und man nach spätestens 36 Bildern den Film wechseln musste. Damals war die Hemmschwelle, Bilder bei schlechtem Wetter und von durchschnittlichen Motiven zu machen noch deutlich höher als heutzutage, wo digitale Fotos uns nicht mehr kosten als Speicherplatz auf der Festplatte.

In diesem Zusammenhang habe ich mich gefragt, wie sich die Zahlen der jährlich gemachten Fotos seit Einführung der Digitalfotographie verändert haben. Hierzu habe ich im Blog von 1000memories.com eine interessante Statistik gefunden:

Geschätzte Zahl gemachter Fotos pro Jahr:
1960: 3 Milliarden
1970: 10 Mrd.
1980: 25 Mrd.
1990: 57 Mrd.
2000: 86 Mrd.
2012: 380 Mrd. (380.000.000.000)

Beeindruckene Zahlen, wie ich finde. Die Zahl der in den letzten 10 Jahren aufgenommenen Fotos hat sich in etwa vervierfacht! Pro Tag entstehen weltweit mehr als 1 Milliarde Bilder, pro Stunde 43 Millionen und jede Sekunde 12.000 Bilder.
Dies sind natürlich nur Schätzungen, denn viele Bilder wandern von den Speicherkarten auf die Festplatte des Fotografen und bleiben dort für immer unangetestet. Aber auch 300 Millionen Bilder werden laut Businessinsider jeden Tag nach Facebook hochgeladen. Das passt zu meinem Eindruck, dass Fotos heute oft in erster Linie gemacht werden, um eine Art lückenloses Foto-Protokoll seines Lebenes zu erstellen. Ein interessanter Aspekt des Zeitgeistes.

Wie aber der eigenen Bilderflut Herr werden? Ich habe mir angewöhnt, Bildersets mögichst zeitig nach der Aufnahme radikal auszusortieren und nur ca. 20-30 % der Fotos zu behalten. Die anderen Zweit- Dritt und Viert-Variationen der gleichen Motive lösche ich konsequent. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man die wirklich guten Bilder in der Masse später nicht mehr findet.

Nun aber zurück zu unserem Zitat. Zum Glück gibt es aber auch die Kombination „ungünstige Lichtverhältnisse“ und „fotogene Motive“.
Auch, wenn im Januar die Zahl der täglichen Sonnenstunden oft gegen Null tendiert, bietet uns die Natur doch trotzdem viele Motive, die einen Blick durch die Kamera und das Drücken des Auslösers wert sind.

nasse BätterAufnahmedaten: Canon EF50 mm Makro f/2.5, Blende 2.5, 1/50 sec, ISO 100

Einige der Fotos, die an solch trüben Tagen entstanden sind, gehören zu meinen Lieblingsbildern. Die Kontraste sind dann nicht so stark und man kann feine Farbabstufungen und zarte Details viel besser erkennen, als bei strahlendem Sonnenschein.

FrostbodenAufnahmedaten: Canon EF50 mm Makro f/2.5, Blende 4, 1/60 sec, ISO 100

Aufnahmedaten des Titelbildes: Panasonic Lumix, Blende 5.6, 1/400 sec, ISO 80

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Spendenaufruf an „Reporter ohne Grenzen“

Ich habe mich dafür entschieden die „schönen“ Dinge auf der Welt zu fotografieren. Aber es gibt auch Länder und Gegenden, wo es nicht strahlend und farbig zugeht, sondern Armut, Unrecht und Unterdrückung herrschen. Ich habe großen Respekt und Ehrfurcht vor den Fotoreportern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, mit ihren starken Bildern den Rest der Welt darauf aufmerksam zu machen – wie ein Licht in der Dunkelheit. Dabei riskieren sie täglich ihr Leben und jedes Jahr sterben auch leider immer wieder mutige Reporter. Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ setzt sich weltweit für verfolgte Reporter und Journalisten ein und prangert Verstöße gegen die Pressefreiheit an. Dabei finanziert sie sich in zu einem großen Teil über Spenden.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf die tolle Spendenaktion von Robert Kneschke hinweisen, die er jedes Jahr in seinem sehr lesenwerten Blog „Alltag eines Fotoproduzenten“ durchführt. Für jede Verlinkung auf seine Aktion spendet er 10 Euro an die Organisation „Reporter ohne Grenzen“.

Mit diesem Link – und natürlich mit meiner eigenen Spende – möchte ich diese Initiative unterstützen. Hier kann man direkt an „Reporter ohne Grenzen“ spenden.

Ich wünsche Euch eine friedliche Weihnachtszeit.